natalia unterwegs

Mädelswochenende in Münster

Ein Wochenende mit Freundinnen – man nehme:

viel Wellness, ein bisschen Shoppen, eine große Portion Kultur, mehrere Einheiten guten Essens und leckerer Getränke sowie ganz viel Reden und Lachen. Dieses Rezept ging für uns 4 prima auf in Münster! Wir buchten ein Arrangement im Kaiserhof.

Münster

Der erste Eindruck von Münster nachdem ich aus dem Bahnhof komme – Achtung Fahrrad – ! In Münster gibt es gut 300.000 Einwohner aber doppelt soviele Räder. Radfahrerampeln, breite Radwege mit extra Verkehrsführung ist ungewöhnlich für mich.

Räder überall

Ein erster Spaziergang durch Münster begeistert sofort! Münster ist schön! Überall alte, mittelalterliche Baukunst, Kirchen in jeder Richtung – etwa 90 soll es geben.

Stadtansichten

später bei der Stadtführung lernen wir jedoch, dass Münster in den letzten Kriegswochen des 2. Weltkrieges zu 90% zerstört wurde – und sehr rasch wieder aufgebaut wurde. Nicht immer originalgetreu sondern angelehnt an das Original:

Der Giebel links ist mehr Optik als Funktion
Die Säulen waren vor der Zerstörung aus Lapislazuli, jetzt aus bemaltem Gips.
Häuserfront – auch hier war die Optik entscheidender als 100%ige Originaltreue. Damit es gut aussieht, dürfen die Geschäftsleute keine Leutreklame anbringen. Lediglich den Namen des Ladens in vornehmer Goldbeschriftung.

Gruselige Vergangenheit Münsters

Münster hat einiges zu erzählen. Besonders „gruselig“ ist die Geschichte der Wiedertäuferbewegung aus dem 16.Jh. Minimalistisch zusammengefasst ging es um einen Streit um Macht, Glaubensinhalte und Gesellschaftsstrukturen. Die Stadtführerin erzählte vom prophezeitem Ende der Welt, Vielweiberei, Kanonenstützpunkte auf abgeflachten Kirchtürmen, Belagerungen und vielem mehr. Geendet hat die Geschichte mit Folter und Hinrichtung einiger Hauptakteure. Nach deren Tod hat man sie zur Abschreckung in Eisenkäfige am Kirchturm der Lambertikirche aufgehangen. Die Käfige sind heute noch an der selben Stelle. Sie wurden auch nach der Renovierung der Kirche dort wieder angebracht. Lasst euch die Geschichte von den Stadtführern erzählen!

Lamberti Kirche – über der Kirchturmuhr sieht man die 3 Käfige

Kaffee-Tipp

Eine optimale Verschnaufpause bietet das Cafe 1648. Es ist in der 11. und 12. Etage des einzigen Hochhauses des inneren Ringes. Von hier hat man einen wirklich guten Überblick über Münster.

Blick aus dem Fenster
lecker

Astronomische Uhr

Eine besondere Sehenswürdigkeit hat der Dom zu bieten. Die astronomische Uhr ist über die Jahrhunderte erhalten geblieben. Solche Uhren gäbe es nur noch 5, unter anderem in Prag und in Rostock. Die Uhr präsentiert täglich um 12 Uhr Mittag ein wirklich schönes Glockenspiel. Die Uhr zeigt die Zeit, das Datum, die Stellung der Planeten, die Mondphasen sowie Tierkreiszeichen.

für alle Wilsbergfans:

auch weltliche Sehenswürdigkeiten haben wir entdeckt

Nach den vielen tollen stadtgeschichtlichen Eindrücken widmeten wir uns auch der Einkaufskultur.

viele gute Läden kann Münster bieten

sowie der Badekultur

natürlich haben wir im Wellnessbereich (Sauna) nicht fotografiert

sowie der Esskultur

und Barkutur:

Radtour

Da in Münster bei jedem Wetter mit dem Rad gefahren wird, machen wir das natürlich auch. Die Promenade ist ein aus dem Befestigungsring entstandener Fuß- und Radweg, knapp 5 km lang. Er führt einmal um die Altstadt und ist fast die ganze Strecke von großen Linden gesäumt.

Fazit:

Münster ist toll! Das Hotel war sehr empfehlenswert! Aber das allerbeste sind natürlich gute Freunde! Danke an Nicola, Anja und Indra! Mit euch wäre es überall schön geworden – bis zum nächsten Jahr!

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