natalia unterwegs

Sehnsucht nach Meer! Saisonauftakt mit dem Wohnmobil nach Cuxhaven

fotografiert im Museum Windstärke 10 in Cuxhaven

Mitte März und in ganz Deutschland soll die Sonne scheinen, das wollen wir an der Küste genießen. Erfreulich zügig sind wir in Cuxhaven angekommen und stellen unser Womo auf den Wohnmobilstellplatz an der Kugelbake. In 3 Reihen, jeweils eine Womobreite Abstand, stehen hier die Mobile. Es gibt eine Versorgungsstation und Strom. Die Gebühr für einen Tag/Nacht beträgt 9 €. Der offizielle Bereich ist bereits fast voll und wir ergattern den letzten freien Platz. Die 2. Platzhälfte ist für Autos vorgesehen. Jetzt parkt hier fast niemand aber am Abend ist auch dieser Bereich von Wohnmobilen belegt, was geduldet wird. Direkt am Platz gibt es einige Fast-Food Buden und hinterm Deich ein Strandlokal.

Wohnmobilstellplatz an der Kugelbake

Zur Kugelbake sind es nur ein paar Meter. Oben auf dem Deich freuen wir uns über die tolle Aussicht auf das Wattenmeer und auf die Fahrrinne, wo die „dicken Pötten“ unterwegs sind.

Wir spazieren entlang des Wassers bis zum Ortsteil Duhnen. Der Hundestrand ist allerdings direkt an der Kugelbake, wobei auch dort Hunde nur mit Leine erlaubt sind. Aber jetzt in der Vorsaison haben wir Momo trotzdem mal frei laufen lassen. Auf der Promenade nach Duhnen ist eigentlich Hundeverbot. Wir nehmen Momo an der Leine trotzdem mit. In der Saison wird hier jedoch die Kurkarte kontrolliert und man hat mit Hund keine Chance.

In Duhnen angekommen werden wir mit einem romantischen Sonnenuntergang belohnt!

Samstag

Am nächsten Tag spazieren wir am Deich entlang nach Cuxhaven. Ziel soll die Alte Liebe sein, eine Plattform von der wir die Schiffe ein – und ausfahren sehen wollen. Dieser „Steg“ ist alt, aus dem 18.Jhrd. und war ursprünglich als Schiffsanlegestelle bzw. Wellenbrecher gedacht.

Von der alten Liebe bummeln wir weiter Richtung Fischereihafen. Hier liegen die Krabbenkutter vor Anker.

Weiter geht’s zum Steubenhöft. Von hier aus ging es früher mit dem Schiff nach Amerika. Coronabedingt hatte die Ausstellung leider geschlossen. Die Auswanderer wurden in den Hapag-Hallen „abgefertigt“.

Hier in der Nähe ist die berühmt-berüchtigte „Platte“, ein Wohnmobilstellplatz, der entweder heiß geliebt oder verlacht wird. Viele Wohnmobile stehen hier mitten im Hafen. Auch ich würde hier mal gerne stehen, jedoch lohnenswert ist es wahrscheinlich nur in der ersten Reihe und die gehört erstmal erobert. Genauso reizvoll scheint mir der Aufenthalt an der Schleuse. Mit Blick auf den alten Hafen und die Schleuse kann man hier für 20€ stehen. Scheint fast ein Geheimtipp zu sein, es ist kaum was los. Am alten Hafen liegen nicht nur die Krabbenkutter, gegenüber, in den alten Hallen sind viele Fischlokale. Wir nehmen Platz und genießen üppige Fischgerichte.

Vom Hafen aus geht es in Richtung Stadt und Fußgängerzone. Hier finden sich Läden bekannter Ketten und Cafés. Auf dem Weg „heim“ streifen wir das Lotsenviertel. Hier wohnten früher die Lotsen, was nicht schwer zu erraten ist und neben schönen schicken Häusern und Villen finden sich auch kleine immer ähnliche Häuschen, von denen ich vermute, dass dies die Lotsenbehausungen waren. Das Viertel gefällt uns, da wir aber schon ziemlich fußmüde sind, fahren wir mit dem Bus zurück zum Stellplatz.

Sonntag

Heute wollen wir ins Museum Windstärke10. Ein Museum über die Fischerei früher und heute, über das Leben auf den großen Fischereischiffen aber auch über Schiffsunglücke. Kurzum – wir waren begeistert, haben viel gelernt, wurden aber auch tief bewegt von den verschiedenen Zeitzeugenberichte, die wir interaktiv erlebten. Prädikat empfehlenswert!

Nach dem Museumsbesuch entdecken wir die diversen Fischbuden und Lokale „um die Ecke“ im modernen Fischereihafen. Hier sind Firmen ansässig, die Fischspezialitäten (Fischkonserven, Salate) herstellen. Das Fischbrötchen schmeckt!

Schön wars! Wir kommen gerne wieder!

Ein Kommentar

  1. Super ! Vor allem die Stellplatztips für Wohnmobile. Bin schon oft in Cuxhafen gewesen, aber immer nur auf dem Deich langspaziert, dabei gibt es so viel mehr zu sehen, wie der Artikel zeigt.

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